Aktuell

Die sechzehnte Ausgabe des Jahrbuches befasst sich in einem Schwerpunkt mit dem für die europäischen Juden entscheidenden Jahr 1938. Ausgehend von Fragen der Staatsangehörigkeit, Minderheitenrechte, Flucht und Migration wird die dramatische Krise neu beleuchtet und das Augenmerk im Besonderen auf die Staaten Mittel- und Osteuropas gelenkt. In einem weiteren Schwerpunkt wird nach den Gründen für die Konjunktur des biografischen Schreibens innerhalb der Jüdischen Studien gefragt. Am Beispiel von Forschungsprojekten zu jüdischen Intellektuellen werden Kernprobleme und Herausforderungen des Genres diskutiert. Der Allgemeine Teil und die Rubriken des Jahrbuches enthalten Beiträge zur Verschränkung von Politik- und Religionsgeschichte, zur Nationalismusforschung und historischen Semantik sowie zu Scholem Alejchem, Franz Neumann und Ernst Grumach.

 

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Mit Beiträgen von Nicolas Berg (Leipzig), Alina Bothe (Berlin), Michal Frankl (Prag), Elisabeth Gallas (Leipzig), Jan Gerber (Leipzig), Philipp Graf (Leipzig), Anna Holzer-Kawalko (Jerusalem), Martin Jost (Leipzig), David Jünger (Brighton/Falmer), Magnus Klaue (Leipzig), Dagi Knellessen (Leipzig), Enrico Lucca (Leipzig), Daniel Mahla (München), Frank Mecklenburg (New York), Dan Miron (New York), Felix Pankonin (Leipzig), Katharina Prager (Wien), René Schlott (Potsdam), Katrin Steffen (Lüneburg/Berlin), Katharina Stengel (Frankfurt am Main), Miriam Szamet (Berlin/Jerusalem), Tamás Turán (Budapest), Alex Valdman (Haifa), Marija Vulesica (Berlin), Annette Wolf (Leipzig), Mirjam Zadoff (München/Bloomington, Ind.).

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